Die Corona-Krise schweißt Ärzte und Pflegekräfte stärker zusammen. Doch wie lange hält dieser Effekt?

Hierzu wurde Maximiliane Wilkesmann am 06.04.2020 von Rebecca Link im Rahmen des WDR 5 Meinungsmagazins Politikum  live interviewt. Die Corona-Krise sorgt für einen anderen Umgang in Krankenhäusern. Alle Akteure im Krankenhaus eint, relativ wenig Wissen und Erfahrung zu haben, wie schwerst erkrankte Corona-Patientinnen und -Patienten am besten behandelt werden können. In Krisenphasen ist man eher bereit, eigenes Nichtwissen zuzugeben und man ist offener gegenüber Anregungen von anderen Berufsgruppen. Doch langfristig wird davon wenig bleiben. Das komplette Interview zum Nachhören gibt es hierWilkesmann_WDR5_Politikum

Nichtwissen_coverMaximiliane Wilkesmann und ihr Team haben sechs Jahre dazu geforscht, wie vor der Corona-Krise im Krankenhaus mit Nichtwissen umgegangen wurde. Die zentralen Ergebnisse können hier ausführlich nachgelesen werden:

Wilkesmann, Maximiliane/Steden, Stephanie. (2019) Nichtwissen stört mich (nicht). Zum Umgang mit Nichtwissen in Medizin und Pflege. Wiesbaden: Springer VS Verlag.
Hier geht es zum Buch…

Ein populärwissenschaftlicher Beitrag ist in der November Ausgabe der G+G (Gesundheit und Gesellschaft) unter dem Titel Nichtwissen tut (nicht) weh erschienen.

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